Trockenzeit
 

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Trockenzeit Estrich

Bevor in einem Haus der Estrich verlegt wird, sind grundsätzlich Überlegungen betreffend der richtigen Estrichwahl zu treffen. Vor allem Trockenestrich ist sehr gerne gewählt. Der Vorteil ist, dass dieser Estrich ein geringes Gewicht hat, sehr schnell verarbeitet werden kann und danach sofort belegt werden kann.
Die bekannteste Alternative ist der so genannte Zementestrich. Er wird auch gerne verwendet, benötigt allerdings, wie auch der Fließestrich, eine Trockenzeit von ca. 7 Wochen. Ein Gradmesser, ob der Estrich bereits mit Parkett o.ä. belegt werden kann, besteht darin, über Nacht ein Stück Folie auf den Estrich zu kleben. Sind am nächsten Morgen keine Wasserperlen auf der Folie, kann es losgehen.
Der Trocknungsprozess kann auch mittels Austrocknungsgeräten beeinflusst werden, wodurch dann viel früher mit dem Trockenbau begonnen werden kann.
Die Trockenzeit ist auch von der verwendeten Estrichstärke abhängig.
Wer größere Flächen mit dem Zementestrich verlegen möchte, sollte beachten, dass in regelmäßigen Abständen Fugen gelassen werden, damit es später zu keiner durchgehenden Rissbildung kommen kann. Die Fugen werden später durch Harz verschlossen, so dass es zu einer gewissen Elastizität kommt und der Boden resistenter wird. Weitere Estricharten stellen der Magnesia- und der Anhydritestrich dar. Sie werden aber eher selten verwendet. Der so genannte Gussasphaltestrich wird gerne im Keller verwendet, da er keine Feuchtigkeit von unten durchdringen lässt. Dies ist vor allem für Häuser die oft Probleme in diesem Gebiet haben äußerst praktisch. Er wird mit einer sehr heißen Temperatur von über 200 Grad verlegt und ist bereits am nächsten Tag so trocken, dass er belegt werden kann. Die Qualität beim Gussasphaltestrich ist durchaus hochwertig, denn Risse entstehen nur selten.

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